Podcast: Au-Weh

Die neuen Leiden der Stockerauer Au – Seit 1999 Naturschutzgebiet, seit 2004 Natura 2000 – seit 2022 Umbau zum Wirtschaftswald

Au-Weh – 04 – Eschen- und Ulmensterben

Au-Weh – 04 – Eschen- und Ulmensterben

Abstract
Eschen & Ulmen, zwei Leitbäume der Donauauen, beide werden durch Schlauchpilze bedroht. Wie gehen die Bäume damit um, was bedeutet das für die Stockerauer Au, werden die Eschen und die Ulmen aussterben, sollen wir statt dessen andere Bäume pflanzen?
Spoiler: nein die Hintergründe erfahrt in in dieser Folge die sich mit der Zukunft der Eschen & Ulmen beschäftigt.Jedenfalls bilden beide Baumarten Resistenzen aus, zudem sind sie Teil der typischen regionalen Flora und für einige Tierarten lebensnotwendig.
10 ha Auwald wurden zwischen 2022 & 2025 bereits kahlgeschlagen, und die Aufforstung erfolgt plantagenartig in Monokultur. Entgegen forstlicher Praxius existieren keinerlei Aufzeichnungen über den Gehölzbestand der Schlagflächen; lediglich eine Kartierung angrenzenden Flächen und die Evaluierung der Luftbilder lasst den gpltigen Analogieschluss zu, dass auf diesen Schlägen beweisbar erhaltenswerter Baumbestand vorhanden war.
Das Falsche Weiße Stengelbecherchen ein aus Ostasien eingeschleppter Schlauchpilz befällt die Eschen, bei der Bekämpfung des Eindringlings verschließen die Bäume selbst iohre Leitungsbahnen, und unterbinden somit peuà peu die Versorgung. Erreicht der Pilz den Wurzelhals, sokann der Hallimasch, ein holzzersetzender Pilz eindringen und die Wurzel in Stammnähe schhädigen. Der Baum verliert seine Stabilität….

Au-Weh-03-Natura 2000

Au-Weh-03-Natura 2000

Die Stockerauer Au ist seit 1999 Naturschutzgebiet und seit 2004 Natura 2000
Jahrzehntelang wurde die Au entsprechend bewirtschaftet, und in ein Naturschutzgebiet überführt. Seit 2022 weht ein anderer Wind. Es scheinen forstwirtschaftliche Interessen erwacht zu sein, und offenbat steuert man wie die Nachbarn in Richtung Wirtschaftswald:
Wir finden heraus was man in Natura 2000 Gebieten darf und was nicht, respektive welche Prüfmechanismen zur Verfügung stehen

Mehr Infos, Links & Bilder auf der begleitenden Website
https://www.diejournaille.com/blog/podcast/au-weh-03-natura-2000/ ‎

Au-Weh – 02 – Donau

Au-Weh – 02 – Donau

Shownotes:
Die Donau & die Eiszeiten schufen diese Landschaft, das Tullner Becken und damit die Grundlagen für diese Aulandschaft und ihren Artenreichtum.
Als Gebirgsfluss entspringt der Inn bei St. Moritz, sammelt auf seinem Weg das Wasser aus den Alpen, nmündet bei Passau in die wesentlich kleinere Donau, und fließt fortan durch Österreich bis zum Schwarzen Meer. 10 Länder liegen an der Donau und vom Krems sind es noch kanpp 2.000 Stromkilometer bis zum Schwarzen Meer.
Die heutige Donau ist nicht vergleichbar mit dem Strom vor den Regulierungen und den Kraftwerksbauten.
Ein Blick áuf historische Karten zeigt den Verlauf, bzw. das Flussbett im 19. Jhd.
Fast alle großen Flüsse wurden bereits gezähmt. Einer der letzten, der Tagliamento bei Tarvis, so ähnlich mag damals das Donaubett ausgesehen haben.
Bild Tagliamento
Letztlich noch zur Donaucharakteristik. Als Gebirgsfluss (Torrente) unterliegt der Wasserstand großen Schwankungen. Zwischen 800 m3 und knapp 12.000 m3 schwankt die Wasserführung in Extemfällen um das 14 – fache. Diese Alpen- & Inncharakteristik – eigentlich müsste die Donau Inn heißen — schuf die Doanaulandschaften udn damit auch die Grundlage der Auen

Dr. Erich Eder, ein befreundeter Biologe unterstützt uns mit Wissen & Anekdoten
Website: https://www.diejournaille.com/blog/podcast/au-weh-02-donau/

Au-Weh – 01 – Neophyten

Neophyten, die ungeliebten Neupflanzen in der Alten Welt – welche & warum sind sie gefährlich –
Weiterführende Links & Fotosauf der begleitenden Webpage
https://www.diejournaille.com/podcast/au-weh-01-neophyten/