Au-Weh – 02 – Donau

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Au-Weh – 02 - Donau
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Die Au & die Donau

wie alles begann. 

In dieser Folge widmeten wir und ein wenig der Geologie, wie also unser heutiges Gebiet entstand und wie wie die Donau die die Täler und Auen schuf. Wir gehen zu beginn des Holozäns 2,6 Mio Jahre zurück. Der Wechsen zwischen Eis- & Warmzeiten, schliff große Teile der Alpen ab, das Material wurde talwärts in die großen Ebenen befördert.

Die Donau prägt einen großen Teil der Österreichischen Landschaft. Als Gebirgsfluss entspringt  der Inn bei St. Moritz (CH) mündet bei Passau (DE) in die Donau, fließt durch Oberösterreich →  Niederösterreich und Wien, weiter → Slowakei → Ungarn → Kroatien → Serbien → Rumänien → Bulgarien → Moldau → Ukraine um letztlich wieder in Rumänien in einem riesigen Delta ins Schwarze Meer zu münden. 

Vom Inn erhält die Donau ihre Charakeristik und dennach sollte sie eigentlich Inn heißen. Hauptzuflüsse der Donau bis inklusive Österreich sind weitere große Alpenflüsse, wie Lech, Salzach, Enns….

Sie verleihen der Donau eine  spezielle Charakteristik, mehr ein Gebirgsfluss als ein Tieflandfluss. Das zeigt sich einerseits in ihrer Wasserqualität aber auch bei ihrer Temperatur. Selten erreicht der Strom über 20 °C 

Diese Gebirgsbachcharkteristik (Torrente) verursacht auch ein heftiges Wasseregime. So kann sie gemessen bei Korneuburg ihren Wasserstand vervierzehnfachen (14x), von extremen Niedrigwasser (800 m3 / sek)  bis zu extremen Hochwasser (12.000 m3 / Sek). Im Mittel führt die Donau bei Korneuburg etwa 1.700 m3 / sec davon stammen 1.500 m3 aus den Alpenzuflüssen, also fast 90% . 

Mit ihren gewaltigen Wassermassen und der Hochwasserdynamik formt die Donau auch die Auen – bis heute, wenn man sie noch lässt. 

Im 19. Jahrhundert wurde erstmals das Land präzise für militärische Zwecke vermessen.  Auf diesen Karten kann man sehr deutlich den Donauverlauf vor der Regulierung erkennen 

Der Tagliamento zeigt wie die Donau früher ausgesenen haben könnte 

 

 

Ein Blick auf den Tagliamento – ähnlich nur wesentlich größer und breiter sah die Donau im Tullnerfeld aus Foto: Wikipedia Von Malex – https://www.flickr.com/photos/malexorg/438596248/, CC BY-SA 2.0

 

So ähnlich hat die Donau im Tullner Becken ebenfalls ausgesehen.
Regulierungen, Kraftwerke haben den Strom gezäumt. Die die Au blieb bestehen, bis 2022 – jetzt ist sie in Gefahr, denn die Stadtregierung setzt auf intensive Forstwirtschaft in Monolultur 

Auch historischen Karten, wie etwa Arcantum Maps zeigen die Mächtigkeit der Donau  — hier eine Darstellung aus dem 19. Jhd der „alten“ Donau bei Stockerau

So ähnlich hat die Donau im Tullner Becken ebenfalls ausgesehen. 

Regulierungen, Kraftwerke haben den Strom gezäumt. Die die Au blieb bestehen, bis 2022 – jetzt ist sie in Gefahr, denn die Stadtregierung setzt offenbar auf intensive Forstwirtschaft in Monolultur 

Aber hört selbst

 

Historischer Rückblick

 

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Intro: https://uppbeat.io/t/stan-town/groove-sauce  | Lizenzcode: FQKRXT5YWEUHG7K8
Outro: Blue Suit Blues – Midnight Chicago Blues Jazz – Late Night Whisk.1

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