Klinikum in Stockerau — genauere Betrachtung des Kriterienkatalogs
PFARRSAAL
Informationsabend im Pfarrsaal
Die Bürger:inneninitiative „Tunnel und Grüner Übergang“ veranstaltete am 1. September einen Informations- und Diskussionsabend rund um den Klinikneubau in Stockerau. Kernthema waren Zweifel an der Qualität der Standortevaluierung beziehungsweise an der Methodik.
Hier noch einmal der Mitschnitt
Der nunmehr fixiert scheinende Standort Alte Au wirft Fragen auf: zur Hochwassergefahr, zur drohenden Verkehrsüberlastung und zu möglichen Beeinträchtigungen des nahen Siedlungsgebietes, auch die Zukunft der Sportstätten ist ungewiss.
In Summe: Ist die Alte Au wirklich der bestmögliche Standort.
Etwa 130 Interessierte nahmen teil: engagierte Bürger:innen, dazu die ÖVP in Stadtratstärke sowie weitere Mandatare der Grünen, FPÖ, SPÖ, und UBS und als Mitglieder dieser Kommission: Dr. Rainer Ernstberger, MSc, MBA, für den Bereich Personalbindung und -findung sowie DI Thomas Knoll für die Bereiche Raumordnung, Umwelt und Verkehrsplanung.
Im Gesundheitskonzept 2040
sind große Umstrukturierungen im Gesundheitsbereich verankert. Dazu gehört auch das geplante Klinikum Weinviertel Süd. Seit Ende April 2026 scheint es fix: Die Alte Au in Stockerau soll dessen endgültiger Standort werden.
Der Landtag hatte im Vorhinein beschlossen, das Ergebnis der Expert:innen vorbehaltlos zu akzeptieren. Die Bewertung der Standorte lag damit bei der Kommission; die politische Verantwortung für die Standortentscheidung bleibt beim Land.
Nicht alle sind mit dieser Entscheidung zufrieden oder halten die Alte Au für die beste Wahl. Wie kam es zu diesem Ergebnis?
Wie wurde bewertet?
Bei der vorliegenden Standortevaluierung handelt es sich um eine vom Land NÖ beauftragte Untersuchung. Die Expert:innen sollten den besten Standort für das Klinikum Weinviertel Süd herausfinden – für knapp 350.000 Euro.
Den infrage kommenden Gemeinden wurde ein Fragebogen übermittelt, in dem sie potenzielle Standorte bekannt geben und dazu Auskunft erteilen sollten. Gefragt war der gemeindeeigene Wissensstand, etwa zu Grundstücksverhältnissen, Hochwasserereignissen und Nutzungskonflikten. Diese Angaben flossen in die Bewertung ein.
Das Ergebnis fiel denkbar knapp aus: Zwischen Alter Au und Wiesfeld liegen lediglich 19 gewichtete Punkte. Bezogen auf die rechnerisch möglichen 1.000 Punkte entsprechen die Ergebnisse 74,205 % und 72,303 % – also 1,902 % Abstand.
Auch wenn einige Abgeordnete von einem klaren & deutlichen bis hin zu haushohen Abstand sprechen; das Ergebnis ist denkbar knapp ausgefallen.
Landesrat Kasser: Ergebnis ganz klar, die Alte Au hat mit Abstand das Rennen gemacht
Dr Ernstberger: Die Alte Au hat wirklich mit großem Abstand zum Zweitgereihten gewonnen.
DI Knoll: Die Alte Au ging Haushoch als bester Standort hervor
(1:03:12 im Viedeo)
Betrachtet man sich die Kriterien im Detail kommen Fragen auf, die es zu beantworten gilt.
Als Präambel sei noch klargestellt. Es wurde bei der Veranstaltung und von mir die Bewertung, bzw. die Kriteriengewichtung kritisiert, nicht generell Stockerau als Standort.
Ein Zuckerl aus der NÖN Hollabrunn vom 8.9.26
Eine Neubewertung wird es freilich nicht geben. Schon allein deshalb, weil das eine Bankrotterklärung für die Expertenkommission wäre, auf die die Verantwortlichen so stolz waren.
Wo liegen die Zweifel?
Ein eigens entwickelter Kriterienkatalog wirft die Frage auf, inwieweit dabei auf Erfahrungen anderer aufgebaut wurde. Welche bestehenden Bewertungsverfahren wurden herangezogen, welche angepasst – und warum? Oder hat man hier das Rad neu erfunden?
Auch die Gewichtung der einzelnen Punkte schürt Zweifel. Augenscheinlich werden Kriterien, die die Stadt oder die Bürger:innen betreffen, niedrig gewichtet. Wie DI Thomas Knoll in der Bürger:innenversammlung im Pfarrsaal auch verkündete: Natürlich könne man an den Kriterien und der Gewichtung schrauben, um an ein anderes Ergebnis zu kommen. […]
Die Frage wird jedoch immer bedeutender: Wie und nach welchen Aspekten wurde bewertet. Warum tauchen Widersprüche im Kriterienkatalog selbst auf?
Auch der Auftrag verdient einen genaueren Blick. Eine Studie ist nicht automatisch eine Auftragsarbeit; diese Untersuchung ist es. Den Auftrag und dessen Rahmenbedingungen gab das Land NÖ vor. Das macht die Untersuchung für sich genommen abhängig von den Vorgaben. Entscheidend ist, wie nachvollziehbar Kriterien, Gewichtungen, Datengrundlagen und Schlussfolgerungen offengelegt werden.
Gerade bei einem derart knappen Ergebnis lohnt sich allerdings ein genauer Blick darauf, wie die einzelnen Standorte und deren Kriterien bewertet wurden und worauf diese Bewertungen beruhen. Ziel soll schließlich sein, das Krankenhaus am bestmöglichen Standort zu errichten. Bestmöglich nicht nur aus der Sicht des Landes, sondern auch aus Stockerauer Sicht.
Im Folgenden fasse ich die 29 Kriterien & deren Bewertung kurz und (hoffentlich) verständlich zusammen. Im erssten Block Kriterien, in denen sich die beiden Standorte deutlich unterscheiden, im zweiten, jene, die gleich oder sehr ähnlich bewertet wurden.
Auch wenn Vertreter:innen der Landesregierung von deutlichem Vorsprung (in diversen Framings) sprechen, zeigt die Bewertung, dass diese beiden Standorte sehr knapp hintereinander liegen.
Die Gewichtung der Kriterien nimmt mit steigender Ordnungszahl ab – Kriterium 1 am stärksten gewichtet, Kriterium 29 am geringsten.
Gewichtete Punkte (von 1.000 möglichen)
Alte Au : 742,05
Wiesfeld: 723,03
Differenz: 19,02
Punktedifferenz der beiden Standorte:
+ Punkte pro Alte Au
– Punkte pro Wiesfeld
(1) Wirkungsgrad für regionale Gesundheitsversorgung (+15)
Bewertet wird, welche Einrichtungen für die Versorgung vor und nach einem Krankenhausaufenthalt in der Nähe liegen – etwa Arztpraxen, Primärversorgungseinheiten, Ambulatorien, Pflege- und Rehaeinrichtungen sowie mobile Dienste. Als nahe gelten dabei typischerweise Standorte innerhalb von 10 bis 20 Minuten Fahrzeit beziehungsweise in einem Umkreis von 10 Kilometern.
Die beiden Standorte liegen etwa 1,8 km voneinander entfernt, beide im Stadtgebiet Stockerau. Angenommen wurde demnach, dass man vom Arzt direkt ins Klinikum fährt oder umgekehrt. Angenommener Fall: Nach einer Behandlung in der Klinik sucht man eine Arztpraxis auf, oder geht zur Physiotherapie. Im Regelfall macht man sich für nicht akute Behandlungen Termine aus und sehr wahrscheinlich, dass man dorthin nicht direkt vom Spital, sondern vom Wohnort fährt.
Die Evaluierung dieses Kriteriums widerspricht einiger weiterer, wie etwa die Erreichbarkeit betreffend.
[hier würde ich gern Hans‘ Graphik einfügen, die zwei fast kongruenten Kreise]
(2) Erreichbarkeit des Standortes für Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen (+13)
Eine im ÖEK (Örtliches Entwicklungskonzept) verankerte Bahnstation Wiesfeld wurde nicht mitevaluiert. Auch die Möglichkeit eines Shuttlebusses / Citybusses wurde in diesem Kriterium nicht erwähnt. Ein Bahnanschluss war eine Bedingung für dieses Kriterium. Selbst beim Standort Alte Au muss ein Shuttelservice eingerichtet werden. Für mobilitätseingeschränkte Personen konnen bereits 900 Meter Fußweg eine Hürde darstellen. Ein Busshuttle vom Bahnhof zum Wiesfeld benötigt ca. 5 Minuten.
(3) Erreichbarkeit von ausgewählten Ausbildungsstätten für Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen (+13)
Diesen Punkt erklärte Dr. Ernstberger, Experte für Personalfindung & Personalbindung ausführlich im Pfarrsaal:
Krankenhauspersonal muss regelmäßig Schulungen besuchen, die Ausbildungsstätten liegen vorwiegend in Tulln und in Wien.
Diese Schulungen dauern meist einen bis mehrere Tage, somit ist der Dienstort unerheblich, weil davon ausgegangen werden muss, dass die zu Schulenden vom Wohnort anreisen werden. Immerhin 13 Punkte Unterschied.
Hier besteht (Er)klärungsbedarf respektive muss neu und sorgsam evaluiert werden.
(4) Hubschrauberlandeplatz lärmtechnisch (-29)
Ein Hubschrauberlandeplatz am Klinikumgelände ist unerlässlich, eine conditio sine qua non. Die Wahrscheinlichkeit einer Bewilligung schätzen die Expert:innen recht gering ein. Was also, wenn dieser Landeplatz nicht errichtet werden kann?
Diese Frage bleibt offen und ein Klinikum wird vielleicht ohne Landeplatz errichtet.
Dieser Punkt geht klar ans Wiesfeld, das nicht im Wohngebiet liegt.
(7) Flächenkonfiguration & städtebauliche Einbettung (-27)
Eingliederung ins Stadtbild, Flächenschnitt (Flexibilität Bebauung)
Klarer Vorteil des Wiesfeldes, das nicht im Ortszentrum liegt und mit diesem auch nicht in Konkurrenz tritt.
(9 )Hubschrauberlandeplatz Luftfahrttechnik (+23)
[…] ist darauf zu achten, dass durch den Betrieb der Hubschrauber beim Abflug und bei der Landung keine unzumutbaren Lärmimmissionen herbeigeführt werden.
Interessanterweise wird der Hubschrauberlandeplatz ein zweites Mal und sogar konträr bewertet. Obwohl das Wiesfeld außerhalb des Wohngebietes liegt, im Gegensatz zur Alten Au, scheint der Hubschrauberlärm in der Alten Au weniger zu stören als im Gewerbegebiet.
(10) Motorisierter Individualverkehr – Erschließung und Erreichbarkeit zu Stoßzeiten (-9)
Patient:innen, Besucher:innen, Lieferverkehr, Rettungsfahrten. Ein wichtiger Punkt, da diese Ströme nicht durchs Zentrum oder in Stadtzentrumsnähe stattfinden und offenbar auch ein Zeitvorteil für Rettungsfahrten zu den Stoßzeiten.
Für die Stadt Stockerau wäre es jedenfalls ein deutlicher Vorteil, diesen Verkehr nicht zentrumsnah zu führen.
(16) Erreichbarkeit ÖV Hauptknotenpunkt +7
Bewertet wurde die fußläufige Erreichbarkeit von einem bestehenden Bahnhof. Alte Au ca. 900 m Wiesfeld ca 2,5 km
Auch 900 Meter können für mobilitätseingeschränkte Personen bereits eine Hürde darstellen, weswegen auf ein Shuttleservice vom Bahnhof nicht verzichtet werden kann. Ein Shuttlebus vom Bahnhof zum Wiesfeld benötigt etwa sechs Minuten, kürzer als der Fußmarsch in die Alte Au. Auch dieser Punkt ist zu kritisieren, weil ein Krankenhausbau auch mit der Adaption der Infrastruktur einhergehen muss, und diese in die Bewertung einbezogen werden muss.
(18) Anbindung ans ÖV-Netzmittels Shuttledienst (+6)
Die Alte Au scheint per Shuttle besser angebunden zu sein? Weil sie näher liegt? Das mag ein Vorteil sein, Tatsächlich wird sich ein Fahrzeitunterschied von wenigen Minuten ergeben. Klar scheint jedenfalls, dass ein Shuttledienst zwingend eingerichtet werden muss.
Auch interessant, dass sich einzelne Punkte nur auf den Bestand konzentrieren (Öffentlicher Verkehr) andere wiederum stellen klar, dass Infrastruktur ausgebaut werden muss. In Summe wirkt die gesamte Evaluierung nicht durchgehend kohärent.
(19) Naturgefahren (-5)
Ein kritischer Punkt, denken wir an das Hangwasser 2024, dass den Bereich der Alten Au und deren Zubringer unbenutzbar machte. Hier bleibt die Frage ob die Gewichtung richtig und ausreichend stattgefunden hat. Ein Krankenhaus als kritische Infrastruktur im Hochwassergebiet. Dies betrifft auch die Zufahrten.
(20) Nutzungskonflikte & -einschränkungen (+5)
umfasst die folgenden Aspekte: Planungskonflikte, Nutzungskonflikte, Immissionen und Emissionen, anthropogene Gefahren sowie Wasserrecht. Dieses Kriterium bewertet das Konfliktpotenzial von bestehenden sowie geplanten Nutzungen.
Diesen Ansatz is schwer nachvollziehbar. Warum scheint es im Bereich der Alten Au, in der Nähe zu Naturschutzgütern sowie dem Trinkwassereinzugsbereich & der Stadtnähe weniger Konfliktpotenzial zu geben als am Wiesfeld.
(25) Fläche & Boden (+4)
Umgang mit der Ressource Boden. Der Aspekt Bodenversiegelung bezieht sich auf das Ausmaß der bestehenden Bodenversiegelung.
Eine hanebüchene Aussage: Da die Alte Au bereits teilweise bebaut ist, fällt der Flächenverbrauch günstiger aus. Dass die Sportstätten neu errichtet werden müssen, wurde icht mitberechnet. Letztlich zumindest ein Nullsummenspiel.
(27) Ausmaß erforderlicher Zusatzinvestitionen (+6)
standortbedingten Einflussfaktoren, welche die bauliche Umsetzung eines Klinikums hinsichtlich Kosten und Effizienz maßgeblich bestimmen. Im Zentrum steht die Frage, in welchem Ausmaß ein Standort die wirtschaftliche Realisierung des Projekts unterstützt oder durch ungünstige Rahmenbedingungen verteuert. Das Kriterium betrachtet dabei ausschließlich jene Aspekte, welche sich direkt auf die bauliche Effizienz, den Bedarf an ergänzenden Flächen sowie die Notwendigkeit zusätzlicher infrastruktureller Maßnahmen auswirken und somit standortspezifische Unterschiede an erforderlichen Zusatzinvestitionen sichtbar machen.
Betrifft offenbar nur die Baukosten; warum hier die Alte Au deutlich besser abschneidet, muss ebenfalls erläutert werden.
(29) Grundstückskosten (-3)
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Kriterien ohne Vorteil (Punktegleichstand) oder mit geringen Vorteil. Wie oben wird die Punktedifferenz + (Alte Au) – (Wiesfeld) angegeben
(5) Erreichbarkeit für Patientenund Patientinnen 0
Gleichstand (45) beide Standorte sind für Patient:innen gleich gut erreichbar.
(6a, b) Erreichbarkeit für Notfallorganisationen 0
detto Gleichstand, für Rettung / Notarzt sind beide Standorte gleichwertig, ebenso die Überstellung zu anderen Kliniken oder Institutionen fällt gleichwertig aus
(8) Zeitgerechte Erlangbarkeitdes wirtschaftlichen Eigentums 0
Einfach formuliert, ob die Grundstücke rechtzeitig / zeitnah erlangt werden können und sie entsprechend gewidmet werden
Die Grundstücke der Alten Au gehören der Stadt, bzw der KIG, mit den Grundstücken am Wiesfeld existieren bereits Vereinbarungen. Bei der Widmungsfähigkeit gibt sich die Gemeinde im Fragebogen selbst zurückhaltend, weil offenbar die Regierungskoalition sich selbst noch nicht einig scheint.
(11) Verfügbarkeit und Leistbarkeit von Wohnraum im Einzugsgebiet 0
Da beide Standorte im Stadtgebiet Stockerau liegen ergibt sich hier kein Unterschied.
(12) Verfügbarkeit von Ausbildungsmöglichkeiten für Familien der Beschäftigten 0
siehe auch Punkt 11
(14) Aufenthalts- & Lebensqualität von Standort und Einzugsgebiet +1
1 Punkt Vorsprung fürs die Alte Au der jedoch auch noch zu hinterfragen ist. Freiräume des Krankenhauses zu Erholungs- & Therapiezwecken, auch Erholungsraum für Mitarbeiter:innen, sowie der Betriebskindergarten zwischen Autobahn und Bahn….
(15) Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) 0
Nicht klar geht hervor ob die Wahrscheinlichkeit einer UVP gewertet wurde, oder der potenzielle Ausgang dieser, respektive die auf Grund der UVP zu tätigenden Maßnahmen. Man könnte meinen, im Gewerbegebiet, außerhalb des Trinkwassereinzugsgebietes und fernab der Schutzzonen wären die Auflagen einer UVP leichter zu erfüllten. Dieser Punkt erfordert zumindest ausführliche Erklärungen zur Methodik.
(17) Biologische Vielfalt & Landschaft 0
eventuell ist hier das nahe Naturschutzgebiet einzubeziehen, jedenfalls eine Frage für eine etwaige UVP.
(21) Kostenerhöhende Grundstücksfaktoren für Betrieb (0)
Etwa die Errichtung zusätzlicher Infrastruktur wie Shuttlebus. Wurden auch Maßnahmen wie Überplattung der A22, Lärmschutz, Sicherung & Ausbau der Unterführungen, einbezogen?
(22) Wertschöpfungseffekte (Einkommensverluste) (0)
Gesamtwirtschaftlichen Opportunitätskosten, die durch standortbedingte Wegzeiten entstehen, also das Erreichen des Klikums für Peronal, Patient:innen udn Besucher:innen.
Trotz der „Bahnferne“ des Wiesfeldes, punktegleich. Kriterium 10 bescheinigt dem Wiesfeld bessere Erreichbarkeit mit dem Auto (-9) der Alten Au bessere Öffentliche Erreichbarkeit +7; Auch hier besteht Bedarf an Klärung udn NAchschärfen.
(23) Budgeteffekte (Opportunitätskosten) (0)
gesamtwirtschaftliche Opportunitätskosten, die durch standortbedingte Wegzeiten entstehen (Personal, Patient:innen & Besucher:innen)
Die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel wird nur dort berücksichtigt, wo entsprechende empirische Daten vorliegen (z.B. für S3/REX). Für andere Herkunftsgebiete wird mangels belastbarer Daten überwiegend der Individualverkehr unterstellt.
Offenbar auch ein nicht sehr ausgegorener Punkt. Den Unterschied zu Punkt 22 kann ich nicht erkennen.
(24) Redundanz der Zufahrt (0)
falls ein Zubringer gesperrt oder unbenutzbar sein sollte
(26) Kostenerhöhende Grundstücksfaktoren für Errichtung (0)
Hat die Kommission Maßnahmen zum Lärmschutz (A22) Adapierung der Zufahrten (hochwassersicher) einbezogen? Müsste hier nicht das Wiesfeld klar vorne liegen?
(28) Sach- & Kulturgüter (0)
Als Kriterium 28 niedrig gewichtet, wurden hier bestehende Sportstätten, ein Zentrum für alle Stockerauer:innnen, jeglichen Alters, dazu zentral gelegen udn für alle leicht erreichbat entsprechend der Bedürfnisse der Stadt bewertet?
Die Sportstätten werfen weitere Fragen auf: Wo werden sie gebaut, wie werden sie finanziert? Laut Gemeindeaussagen wird es kein Sportzentrum mehr geben, sondern EInzelstätten über die Stadt verteil
